Friedensethik ist Schwerpunktthema bei der Synodentagung der Evangelischen Kirche in Deutschland. Zu Beginn der Beratungen in Dresden macht der EKD-Ratsvorsitzende deutlich, wo er äußeren Frieden und das gesellschaftliche Miteinander bedroht sieht.
Die evangelische Kirche sucht in Dresden Antworten auf drängende Fragen der Gegenwart: Wie kann Frieden in der Welt werden? Wie lässt sich Hass in der Gesellschaft stoppen? Wie sollte die Kirche auf sinkende Mitgliedszahlen reagieren?
Die ungelöste Frage einer gemeinsamen Abendmahlspraxis und der innerkatholische Reformprozess beschäftigen die Protestanten bei ihren jährlichen Beratungen. Eine wechselseitige Teilnahme am Abendmahl könnte 2021 möglich sein, hofft man.
Sieben Tage lang ist in Berlin das 30-jährige Berstehen des Mauerfalls gefeiert worden. Eine große Bühnenschau als Höhepunkt der Festwoche zog Menschen aus ganz Deutschland und der Welt ans Brandenburger Tor.
Mobilität für alle, ohne die Umwelt zu zerstören - das ist die Herausforderung, vor der heute die Politik steht. Der Verkehrsclub Deutschland und die grünennahe Heinrich-Böll-Stiftung haben dazu einen "Mobilitätsatlas" mit Vorschlägen vorgelegt.
30 Jahre nach dem Mauerfall liegt das Glücksniveau in Deutschland auf einem Rekordwert. Zu diesem Ergebnis kommt der neue "Glücksatlas". Treibender Faktor ist demnach die steigende Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland.
Mit den Novemberpogromen gingen die Nazis zur offenen Gewalt gegen Juden in Deutschland über. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Halle sieht Parallelen zwischen dem Anschlag auf seine Synagoge und den mörderischen Ereignissen von 1938.
Ein Dreivierteljahr hat die Koalition um die Grundrente gestritten, nun gibt es einen Kompromiss. Die Mindestrente soll zum 1. Januar 2021 kommen - mit automatisierter Einkommensprüfung.
Im Herbst 2009 erschütterte der Suizid von Robert Enke die Fußballwelt. Der Torwart nahm sich wegen einer Depression das Leben. Heute sagen Psychiater: Seither hat sich einiges verbessert, doch es muss noch viel mehr passieren.
Sonntags gehen in Hersbruck Flüchtlingsfrauen gemeinsam ins Hallenbad. Sie lernen schwimmen und mehr Selbstbewusstsein. "Wasser macht den Körper und die Seele leicht", sagt die Gruppenleiterin Marianne Ermann.
Natur und Stimmungen: Die Bilder des Malers William Turner bewegen sich oft zwischen furchteinflößend und erhaben. Jetzt widmet ihm das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster eine Ausstellung.
Nach 13 Jahren im Amt beugt sich Evo Morales dem Druck der Straße und erklärt seinen Rückzug als bolivianischer Präsident. Zahlreiche Polizisten hatten sich zuvor Regierungsgegnern angeschlossen, darunter auch die Wache des Präsidentenpalastes.
Tausende Mosambikaner waren in Fabriken in der DDR beschäftigt. Die Wende setzte dem ein jähes Ende. Ihr Lohn verschwand - bis heute.
Sie sind folternden Milizen, Hunger und Elend ausgeliefert. Tausende Flüchtlinge in Libyen leben auf der Straße. Selbst der Schrecken der Internierungslager erscheint dadurch geringer.