Das neue Evangelische Gesangbuch wird voraussichtlich die Gottesdienste in den nächsten 30 bis 40 Jahren prägen. Etwa 17.000 Liedvorschläge wurden geprüft, rund 1.500 Lieder kamen in die Endauswahl.
Die evangelische Kirche hat in Kaiserslautern einen "Verständigungsort" eingerichtet. Bei dem Gesprächsformat sollen sich Menschen austauschen können. Beim Start zum Thema Frieden diskutierte die evangelische Synodenpräses Anna-Nicole Heinrich mit.
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa traf sich zu einer Konferenz in Warschau. Schwerpunkt war der Umgang mit sexualisierter Gewalt. Die Kirchen wollen mehr für den Schutz von Kindern tun.
Donald Trumps Republikaner sprechen mehr von Gott und der Bibel als die oppositionellen Demokraten. Doch vor den Zwischenwahlen im November melden sich mehrere demokratische christliche Kandidatinnen und Kandidaten zu Wort.
Die bayerische evangelische Landeskirche erprobt ein neues Projekt. Die "Erfrischende Kirche" soll hitzegeplagte Menschen abkühlen: durch kühle Räume, Wasser oder Möglichkeiten zum Füßehochlegen. Bayernweiter Start soll 2027 sein.
Gottesdienst im Dom und danach ein Fest der Begegnung: Das Bistum Münster begrüßt seinen neuen Bischof Heiner Wilmer. Seit 21. Juni ist er offiziell im Amt. Er steht nun dem mitgliederstärksten unter den 27 Bistümern in Deutschland vor.
In der rheinischen Kirche streben mehrere benachbarte Kirchenkreise einen Zusammenschluss an - entweder der Verwaltungen oder eine Fusion zu Groß-Kirchenkreisen.
Imke Philipps tritt die Nachfolge von Susanne Falcke als Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken an. Die Synode stimmte mit großer Mehrheit für sie. Dienstantritt ist voraussichtlich am 1. Oktober.
Einstimmung auf das Pride-Wochenende mit Gottesdienst in der Innenstadt, Party und CSD-Wagen: Am Christopher Street Day in Köln ist die evangelische Kirche wieder mit dabei.
In Schleswig-Holstein soll die sogenannte Reerdigung als neue Bestattungsform eingeführt werden. Auch in anderen Bundesländern wurde das Bestattungsrecht gelockert. In Rheinland-Pfalz gilt etwa der Friedhofszwang nicht mehr - ein Überblick.
Das Europäische Parlament hat eine Verschärfung der EU-Abschieberegeln beschlossen und den rechtlichen Rahmen für Rückführungszentren in Drittstaaten geschaffen. Das stößt auf scharfe Kritik von Opposition und Menschenrechts-Organisationen.
Der restriktive Kurs in der Flüchtlingspolitik stößt auf Widerstand bei Organisationen, die sich um Betroffene kümmern. In einem gemeinsamen Appell fordern sie einen Kurswechsel zu einer Politik, die die Rechte von Flüchtlingen ins Zentrum stellt.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Zeugen Jehovas verfolgt, da sie Widerstand leisteten. Mit einem fünf Meter hohen Bronzemahnmal im Berliner Tiergarten soll daran erinnert werden.
Seit 85 Jahren schauen am Mount Rushmore vier 18 Meter hohe US-Präsidentenköpfe auf die Besucher herab. Das Monument war von Anfang an umstritten - nicht nur bei Indigenen, die das Gebiet zurückfordern. Am 4. Juli wird dort trotzdem gefeiert.
Für Menschen, die auf der Straße leben, ist die aktuelle Hitzewelle besonders gefährlich. Bei extrem hohen Temperaturen kann eine Flasche Wasser Leben retten.
Während der Bundestag über eine Neuregelung der Organspende nachdenkt, steigt die Zahl der Menschen, die ihren Willen zu dem Thema im 2024 eingerichteten Online-Register dokumentieren. Die allermeisten wollen im Todesfall Spender sein.
Wenige Tage vor der offiziellen Vorstellung ist am Wochenende der Bericht der Rentenkommission bekannt geworden. Das 13-köpfige Gremium macht laut Medienberichten 30 Vorschläge zur Alterssicherung. Ökonom Fratzscher kritisiert das Paket.
Angesichts der wachsenden Zahl an jungen Menschen ohne Schulabschluss und Berufsausbildung fordert die Freie Wohlfahrtspflege NRW eine "Bildungsoffensive". Notwendig seien etwa mehr Sprachförderung und die Stärkung der "Kernkompetenzen" in Schulen.
Tiere werden zunehmend in therapeutischen Situationen eingesetzt, etwa um dementen Senioren, behinderten Kindern oder psychisch Kranken zu helfen. In München unterstützt ein Hund als "Co-Therapeut" eine Sozialpädagogin.
Von der umstrittenen Premiere 1977 zum Publikumsmagneten: 2027 gehen die Skulptur Projekte in Münster in die nächste Runde. Das neue Kuratorinnen-Team gibt Ende Juni die ersten Pläne für die sechste Ausgabe der renommierten Ausstellung bekannt.
Bunte Porträts von Marilyn Monroe oder Mao Zedong: Andy Warhols Werke haben sich in das kulturelle Gedächtnis gebrannt. In der Modernen Galerie des Saarlandmuseums sind aber auch sozialkritische Arbeiten und seine Anfänge zu sehen.
Die von den Bayreuther Festspielen zwischenzeitlich abgesagte Gedenkveranstaltung mit Michel Friedman soll doch stattfinden. Festspielleiterin Wagner und der jüdische Publizist haben sich ausgesprochen.
Er gehe als Katholik wegen der guten Predigten der EKD-Ratsvorsitzenden zum Gottesdienst in den Michel, sagte Esser.
Tech-Unternehmer Elon Musk sah sich vom ZDF diffamiert und forderte vom Sender eine Unterlassungserklärung. Diese hat das ZDF nun abgegeben und die entsprechende Passage entfernt.
In Kolumbien zeichnet sich ein Wahlsieg des ultrarechten Kandidaten Abelardo de la Espriella ab. Bei der Auszählung der Stimmen nach der Stichwahl liegt er knapp einen Prozentpunkt vor seinem linken Gegner Iván Cepeda.
Die neue ultrarechte Regierung in Chile hat ein massives Sparprogramm beschlossen. Darunter leidet besonders die Erinnerung an die Militärdiktatur.
Der Nationalpark Banc d’Arguin im westafrikanischen Mauretanien ist eine Schatzkammer der Artenvielfalt. Deutschland trägt seit 50 Jahren zum Gelingen des Projekts bei. Aber die Probleme nehmen zu.