Bielefeld (epd). Die Evangelische Kirche von Westfalen konnte über die Klimaschutzabgabe bislang rund 100 ökologische Maßnahmen und Umweltprojekte anstoßen. Bis Ende 2025 wurden aus diesen Mitteln bereits über 7,6 Millionen Euro für Heizungserneuerungen, Klimaschutzmanagement oder Beratungen in den Kirchenkreisen und Gemeinden eingesetzt, teilte die westfälische Kirche am 16. Juni in Bielefeld bei der Vorlage des aktuellen Klimaschutzbericht mit. Die Homepage https://bestpractice.kircheundklima.de/ gibt einen ersten Überblick über die Projekte im Gebiet der Landeskirche auf einer interaktiven Karte präsentiert.
Seit der Einführung des kirchlichen Klimaschutzgesetzes im Jahr 2023 sind vier Prozent der Kirchensteuerzuweisungen an die 26 westfälischen Kirchenkreise zweckgebunden für den Klimaschutz reserviert. Für den Zeitraum 2023 bis 2025 summiert sich dieser Betrag auf insgesamt rund 43 Millionen Euro, wie es hieß. Davon seien jährlich rund 14 Millionen Euro für den Klimaschutz bereitgestellt worden. Die Klimaschutzpauschale wirke dabei oft als Katalysator, denn sie ermögliche Projekte, die ohne diese gezielte Förderung kaum umsetzbar wären, erklärte die Landeskirche. Für das Jahr 2026 rechnet sie mit einem deutlichen Anstieg der Mittelabrufe. Ein inhaltlicher Schwerpunkt dieses Jahres ist die nachhaltige Beschaffung.

