Krefeld (epd). Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Krefeld-Viersen hat den Weg für eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Kirchenkreis und Gemeinden freigemacht. Mit großer Mehrheit beschlossen die 91 Synodalen auf der Sitzung am 13. Juni ein Rahmenkonzept zur gemeinsamen Personalplanung und -entwicklung, wie der Kirchenkreis mitteilte. Künftig können Gemeinden damit die Verantwortung für Personal in den Bereichen Jugendarbeit, Seniorenarbeit und Kirchenmusik freiwillig an den Kirchenkreis übertragen.

Das Konzept reagiert auf die Herausforderungen sinkender personeller und finanzieller Ressourcen sowie auf die zunehmenden Anforderungen an die Presbyterien, hieß es. Ziel sei es, fachliche Qualität zu sichern, Personalgewinnung und Personalführung professionell zu unterstützen und kirchliche Angebote langfristig zu erhalten. Ob sie sich an der neuen Struktur beteiligen, entscheiden die Gemeinden selbst.

Synode stimmt für neue Finanzierung der Kita-Verwaltung

Die Synode stimmte zudem einer neuen Finanzierung der Kita-Verwaltung zu. Die Kosten für Verwaltungsaufgaben der Kindertagesstätten sollen künftig dort getragen werden, wo sie entstehen. Statt die Aufwendungen wie bisher über die allgemeine Kirchenkreisumlage zu finanzieren, werden sie den beiden Kita-Trägern im Kirchenkreis - dem Zentrum Evangelische Kindertagesstätten (ZEK) und dem Evangelischen Gemeindeverband Krefeld - direkt zugeordnet. Da für diese Aufgaben bereits Verwaltungsmittel in der Kita-Finanzierung vorgesehen sind, soll die Neuregelung den Kirchenkreishaushalt entlasten.

Weil Axel Stein, Assessor und erster Stellvertreter von Superintendentin Barbara Schwahn, zum 1. August in den Ruhestand tritt, wählte die Synode die Berufsschulpfarrerin und bisherige Skriba Petra Vahrenhorst zur neuen Assessorin. Damit übernimmt sie künftig die erste Stellvertretung der Superintendentin und gehört zur Leitung des Kirchenkreises.