Wuppertal (epd). Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) sowie die evangelischen Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Kurhessen-Waldeck haben eine Nothilfe in Höhe von insgesamt 50.000 Euro für Betroffene des Erdbebens in Südost-Mindanao (Philippinen) bereitgestellt. Das Geld gehe an die philippinische Kirche United Church of Christ in the Philippines (UCCP), die damit Hilfsmaßnahmen finanziere, teilte die VEM am 19. Juni in Wuppertal mit.
Das Beben der Stärke 7,8 vom 8. Juni habe weite Teile der Provinz Sarangani und angrenzender Gebiete in eine Katastrophenzone verwandelt, hieß es. Tausende Familien seien obdachlos geworden, Kirchen, Schulen und öffentliche Einrichtungen seien beschädigt oder zerstört worden. Wasser- und Stromversorgung seien in mehreren Regionen weiterhin unterbrochen.
Philippinische Kirche kümmert sich um Hilfe vor Ort
Das Hilfswerk der philippinischen VEM-Mitgliedskirche UCCP koordiniert den Angaben zufolge gemeinsam mit Behörden und Partnerorganisationen die Hilfe für die Familien in den am stärksten betroffenen Gemeinden. Dazu zählten die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygienepaketen, Decken, Matten und Kleidung, der Aufbau von Notunterkünften sowie medizinische Grundversorgung und psychosoziale Begleitung.
