Ahrweiler (epd). In Dernau im Landkreis Ahrweiler ist am 19. Juni mit der Strecke zwischen Walporzheim und Laach ein weiterer Teil des durch die Flutkatastrophe 2021 zerstörten Ahr-Radweges wieder freigegeben worden. „Der Ahr-Radweg ist mehr als nur ein Stück Infrastruktur. Er gehört zur Identität des Ahrtals“, sagte Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros Wiederaufbau Ahrtal vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz. Der Ahr-Radweg ist insgesamt rund 80 Kilometer lang und verbindet die Quelle der Ahr mit ihrer Mündung in den Rhein bei Remagen.

Landrätin Cornelia Weigand vom Landkreis Ahrweiler erinnerte an die Flutkatastrophe, die sich im Juli zum fünften Mal jährt. Diese habe „unermessliches Leid“ in die Region gebracht. „Die schrittweise Rückkehr in die Normalität gibt uns Kraft und Freude.“ Die Verbindung zwischen den Orten entlang der Ahr sei „für den Alltag der Menschen, für den Tourismus und für das Miteinander in der Region“ wichtig, sagte der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf. „Dass nun weitere 8,5 Kilometer wieder genutzt werden können, ist ein spürbarer Fortschritt im täglichen Leben vor Ort.“