Zu spät, zu inkonsequent, zu verhaftet in der Perspektive der Täter: Die Aufarbeitung von Missbrauch in der Kirche stößt den Opfern immer wieder auf. Die evangelische Kirche macht einen Schritt auf sie zu. Sie will einen Betroffenenbeirat einrichten.
Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, sieht Fortschritte im Umgang der evangelischen Kirche mit den Skandalen der Vergangenheit. Aber es gebe noch viel zu tun. Sexuelle Gewalt sei immer noch trauriger Alltag vieler Kinder und Jugendlicher, sagt Rörig im epd-Gespräch.
Auf ihrer Jahrestagung debattiert die evangelische Kirche über Friedensethik. Die Kirche hält am Primat der Gewaltfreiheit fest. Als einen der größten Konfliktherde sieht sie den Klimawandel.
Seit über einem halben Jahr steht fest, dass Stäblein Bischof Markus Dröge im Amt nachfolgt. Nun wurde der 52-Jährige in einem Festgottesdienst in sein neues Amt eingeführt.
Nach dem Bischofsrücktritt ringt die sächsische Synode um gemeinsame Positionen. Sie will auch eine neue Kultur der Kommunikation. Kritik gibt es an Petitionen.
Wissenschaftler sind sich jetzt sicher: Die evangelische Johanniskirche war vor über 1.000 Jahren der Dom von Mainz. Der Tote aus einem Sarkophag im Kirchenschiff konnte als Erzbischof Erkanbald identifiziert werden.
Rund fünfeinhalb Wochen nach dem Anschlag in Halle ist der Schutz von Synagogen und jüdischen Einrichtungen in fast allen Bundesländern erhöht worden. Der Präsident des Zentralrats der Juden nennt den Schritt "überfällig".
Wenn ein Grab aufgelöst wird, müssen Angehörige auch entscheiden, was mit dem Grabstein werden soll. Möglichkeiten gibt es viele - nicht nur als "Secondhand-Grabstein" mit neuer Inschrift. Allerdings ist manchmal Vorsicht geboten.
Auch mit einer neuen Zählmethode kommt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zu einem eindeutigen Ergebnis: Die bundesweite Zahl der Menschen ohne Wohnungen steigt weiter.
An den von 1910 bis zur Wiedervereinigung 1989/90 entstandenen Arbeiten ließen sich "die Brüche, aber auch die Kontinuitäten des 20. Jahrhunderts sowie die sich verändernde Rolle der Zeichnung eindrucksvoll nachvollziehen", sagt Museumsdirektor Demandt.
Lesungen, Interviews und dazwischen ein Mode-Shooting: Die Bestsellerautorin Margaret Atwood hat auch mit 80 Jahren noch viel vor. Nur eine Autobiografie ist wohl nicht zu erwarten: "Ich interessiere mich nicht so sehr für mich selbst."
Zipfelmütze, Spitzbart und Flauschhaare: Das DDR-Sandmännchen ist heute gesamtdeutscher Publikumsliebling. Seit 60 Jahren verstreut es abends Traumsand - und ist noch kein bisschen müde.
Evo Morales hat Geschichte geschrieben. Dass er seine Vorhaben beenden wollte, ließ ihn über die Zeit an der Macht festhalten. Auch das wird in Erinnerung bleiben.