In Würzburg ist der 104. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Themen wie Missbrauch, Synodaler Weg, der Umgang mit der AfD und die politische Rolle der Kirchen prägten die Debatten auf dem Laientreffen mit mehr als 30.000 Teilnehmenden.
Wie politisch darf die Kirche sein? Diese Frage polarisierte auf Katholikentag in Würzburg. Bundestagspräsidentin Klöckner forderte mehr Zurückhaltung. Dem widersprach der Theologe Bedford-Strohm vom Weltkirchenrat.
Noch mit über 100 Jahren war er ein gefragter Zeitzeuge. Albrecht Weinberg zählte zu den wenigen, die noch berichten konnten, wie die Verfolgung von Juden in Deutschland ihren Anfang nahm. Jetzt ist er im ostfriesischen Leer gestorben.
Sachbeschädigung, Volksverhetzung, Diebstahl, Hausfriedensbruch: Die Zahl der Straftaten in und gegen Gedenkstätten ist im vergangenen Jahr gestiegen.
Erst wurde das Schiff von einer libyschen Patrouille beschossen, nach dem Einlaufen in den Hafen von Brindisi ermittelt nun die italienische Justiz gegen den Kapitän der "Sea-Watch 5". Die Rettungsorganisation erklärt: "Wir sind fassungslos."
Für 2025 verzeichnet Amnesty International weltweit einen extremen Anstieg bei der Vollstreckung der Todesstrafe. Fast die Hälfte der dokumentierten Hinrichtungen erfolge völkerrechtswidrig im Zusammenhang mit Drogendelikten.
In Ludwigshafen bringt ein Verein trauernde Männer zum Kochen und Essen zusammen. Es geht darum, wieder Kontakte zu knüpfen. Gemeinschaft mit Gleichgesinnten ist auch für die Menschen im Odenwald wichtig, die sich zum Trauerspaziergang treffen.
Der "Tag der Nachbarschaft" Ende Mai macht sichtbar, was oft kaum beachtet wird: Gute Nachbarschaft ist eine wichtige Stütze der Gesellschaft. Gerade in Krisenzeiten. In Bremen trifft man sich zum Beispiel in einer Holzwerkstatt.
Blick auf Reichstag und Spree, Gäste aus Politik und auf Berlinbesuch, Personal mit Handicap: Die Diakonie betreibt mitten im Berliner Regierungsviertel in einem Bundestagsgebäude ein Bistro. Und bietet dort Jobs für Menschen mit Behinderungen.
In vielen Gegenden ist die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung ein Problem. Für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind die Herausforderungen besonders groß, wie das Jahresgutachten des Sachverständigenrats für Migration zeigt.
Mit den neuen Heizungsplänen setzt die Bundesregierung auf einen Kurswechsel, der auf heftige Kritik stößt. Verbände warnen vor steigenden Kosten, Bürokratie und einer verlängerten Abhängigkeit von Öl und Gas.
Wenn Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen trinken, steht das Personal vor einem Dilemma. Einerseits hat es eine Fürsorgepflicht. Andererseits gibt es auch für Senioren ein Recht auf Selbstbestimmung.
Der kürzlich verstorbene Maler Georg Baselitz wird seit Jahren als einer der weltweit wichtigsten Künstler gefeiert. An Pfingsten ist eines seiner Bilder für 72 Stunden nonstop im Ostseebad Prerow auf dem Darß zu sehen.
Die Tanz-Ikone Germaine Acogny zählt zu den großen künstlerischen Stimmen Afrikas. Jetzt wird sie 82 und an ihrem Geburtstag, dem 28. Mai, kommt der Dokumentarfilm "Germaine Acogny: Die Essenz des Tanzes" in die deutschen Kinos.
Er hat gezeigt, dass Musik mit deutschen Texten cool sein kann: Zu seinem 80. Geburtstag wird Udo Lindenberg mit einer Ausstellung und einem Tribute-Album gefeiert.
Vom Herausgeber zum Autor: Der Journalist Ulf Poschardt wechselt seine Position beim Medien-Unternehmen Axel Springer.
Somalia steuert auf eine neue Hungerkatastrophe zu: Millionen Menschen sind bedroht, Hunderttausende Kinder mangelernährt - und ausgerechnet jetzt könnte selbst die stark gekürzte Nothilfe bald ganz enden.
Die Vereinten Nationen setzen stärker auf ihren afrikanischen Standort. Das hat auch mit der Trump-Politik zu tun.
Die hochansteckende und oft tödliche verlaufende Infektionskrankheit Ebola breitet sich im Kongo und in Uganda aus. "Ärzte ohne Grenzen" mahnt, die Zahl der Fälle in so kurzer Zeit sei besorgniserregend.
Mit Diplomatie und deutlichen Worten bemühen sich Lateinamerikas progressive Staatschefs um eine gedeihliche Koexistenz mit dem US-Präsidenten.