Die Einschränkungen der Corona-Pandemie haben auch den 3. Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main maßgeblich beeinflusst. Den drängenden Themen der Zeit in Gesellschaft und Kirchen stellten sich die Christen weitgehend im digitalen Raum.
Zusammen Gottesdienst feiern, Brot teilen, singen: Beim Ökumenischen Kirchentag war das vor Ort nur wenigen Besuchern vorbehalten. Die meisten Veranstaltungen gab es digital. Inhaltlich ging es zur Sache und ein ökumenisches Zeichen gab es auch.
Die gemeinsame Feier von Abendmahl - katholisch Eucharistie - ist das größte Politikum zwischen den christlichen Konfessionen. Der Ökumenische Kirchentag setzte jenseits theologischer Differenzen ein Zeichen mit gemeinsamen Abendmahlfeiern.
Im "Wort zum Sonntag" plädierte eine Pfarrerin fürs Impfen und erhielt hunderte Beleidigungen und Hasskommentare, aber auch viel Zuspruch. Jetzt soll die strafrechtliche Relevanz der Drohungen geprüft werden.
Bundespräsident Steinmeier verurteilt die antisemitischen Proteste in deutschen Städten, der Zentralrat der Juden reagiert mit Sorge. Innenminister Seehofer kündigt die volle Härte des Rechtsstaates gegen Judenhass an.
Angesichts der Gewalteskalation in Nahost kommt es vor deutschen Synagogen zu antisemitischen Ausschreitungen. Bundespräsident und Kanzlerin verurteilen die Gewalt. Auch die Kirchen und der Zentralrat der Juden mahnen Mäßigung an.
Die beliebtesten Mädchennamen im vergangenen Jahr hatten eines gemeinsam: Sie enden alle auf "a". Bei den Jungennamen gab es eine größere Vielfalt.
Zum Internationalen Tag der Pflege haben Branchenvertreter mit einer Protestaktion vor dem Bundestag auf Missstände im Pflegebereich aufmerksam gemacht.
Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von geistig behinderten sowie von demenziell erkrankten Menschen und ihren Familienangehörigen gestärkt. Ihre Wünsche bei der Betreuung haben hohen Rang, erklärten die Richter.
Zahlreiche Innenstädte füllen sich nach der Lockerung des Lockdowns wieder mit Kauflustigen. Für Obdachlose, wie Mirko Vardovic aus Hannover, heißt das, dass sie ihre provisorischen Lager in der City wieder räumen müssen.
Er hat bewiesen, dass Musik in deutscher Sprache cool sein kann: Udo Lindenberg wird auch von einer jungen Musikergeneration gefeiert. Dass es mit 75 um ihn ruhiger wird, ist nicht zu erwarten: "Wir starten wieder durch, das war genug Entbehrung."
Bei den Grimme-Preisen steht neben Dokumentationen und Serien die Arbeit von drei Journalistinnen im Fokus. Auch eine Aktion der ProSieben-Entertainer Joko & Klaas wird erneut mit dem renommierten Preis ausgezeichnet.
Weil ihre Arbeit in Äthiopien zu gefährlich ist, haben sich sechs Reporter ins benachbarte Kenia gerettet. Doch sie informieren weiter die Menschen in ihrer Heimat.