Berlin (epd). Die gut zweiwöchige Kunstausstellung im Berliner Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, ist auf großes Interesse gestoßen. Wie das Bundespräsidialamt am 29. Juni mitteilte, wurden bis zum 28. Juni rund 30.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Schloss Bellevue steht vor einer umfassenden Sanierung. Bevor die beginnt, hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gebäude der Akademie der Künste überlassen, um eine kurzzeitige Galerie daraus zu machen.

Steinmeier erklärte, bei ihm hinterlasse die Kunstaktion „große Freude, neue Zuversicht und ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit“. Viele Bürgerinnen und Bürger seien auch gekommen, um noch einmal Schloss Bellevue zu sehen, „das Symbol unserer bundesrepublikanischen Demokratie“, sagte er.

Fotos aus der Ukraine und Miniatur-Steinmeier

Unter dem Titel „Freiraum Kunst“ war die Ausstellung am 13. Juni eröffnet worden. Die Tickets waren kostenlos. Zu sehen waren Bilder und Installationen, die mit politischen Themen spielten und das Nachdenken anregen sollten. Präsentiert wurden unter anderem Fotos aus der Ukraine, ein Gemälde von Steinmeiers leerem Amtszimmer, eine Doku über den Abriss der Berliner Mauer und eine Miniaturausgabe des Bundespräsidenten aus dem 3-D-Drucker.