Bis 2035 will die evangelische Militärseelsorge ihren Pfarrdienst von 105 auf 147 Stellen erhöhen. Militärbischof Bernhard Felmberg hat keine Sorge, die Stellen besetzen zu können. Die Militärseelsorge sei derzeit gefragt.
Angesichts gesellschaftlicher Spannungen wollen die Kirchen mit der im Herbst stattfindenden Interkulturellen Woche Haltung zeigen, Demokratie stärken und Ausgrenzung entschieden entgegentreten. Die Initiative steht unter dem Leitwort "Dafür!"
Seine Zeit als Präsident des EKD-Kirchenamtes war geprägt von der Vereinigung der Landeskirchen in Ost- und Westdeutschland. Im Alter von 94 Jahren ist Otto von Campenhausen nun gestorben.
Demokratie stärken, Frieden suchen, Schöpfung bewahren: Der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg will vom 13. bis 17. Mai ein Forum für Debatten in Krisenzeiten sein. Erwartet werden mehrere zehntausend Teilnehmende.
Die Heavy-Metal-Gottesdienste eines katholischen Pastoralreferenten bei Bruchsal sorgen regelmäßig für Aufsehen und eine volle Kirche. Nun feiert das Bandprojekt "Headbangers' Church" auch einen Gottesdienst auf dem Katholikentag.
Unabhängige Experten werfen dem Kölner Kardinal Woelki das Verletzen von Meldepflichten beim Verdacht auf sexuelle Grenzverletzungen vor. Zudem soll er einen Priester trotz bekannter Vorwürfe befördert haben. Das Erzbistum sieht keine Versäumnisse.
Eine "Migrationswende" hat Bundesinnenminister Dobrindt vor einem Jahr versprochen. Die Zahl neu ankommender Flüchtlinge ist seitdem weiter gesunken. Aber ist wirklich nur die Politik der schwarz-roten Regierung der Grund dafür?
Nach seinem Amtsantritt im Mai 2025 ordnete Innenminister Dobrindt an, dass auch Asylsuchende an deutschen Grenzen zurückgewiesen werden. Der Migrationsforscher Knaus hält sie für aufwendig, wenig wirksam - und europapolitisch für gefährlich.
Leipzig, einen Tag nach der Amokfahrt: Die Stadt hält den Atem an, wird still und sucht nach Halt. Offene Kirchen, Gedenkandachten und Gesprächsangebote versuchen der Fassungslosigkeit Raum und Worte zu geben.
In zwölf Bundesländern gab es Durchsuchungen. Die Gruppen sollen an Gewaltaktionen gegen politische Gegner beteiligt gewesen sein. "Rechtsextremismus ist die größte Gefahr, die Deutschland von innen droht", sagt Bundesjustizministerin Hubig.
Die Rechtsprechung muss nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main das christliche Menschenbild als Hintergrund der Grundrechte berücksichtigen.
"Tanzen statt Twittern": Mit solchen Sprüchen protestieren Aktivisten wie Benno Flügel gegen die übermäßige Nutzung von Smartphones und Social Media. In Hamburg, Berlin, Brüssel und London kleben er und andere Flyer an Straßenlaternen.
Bäume tragen dazu bei, dass Städte auch in Zeiten der Klimakrise lebenswert bleiben. Es wird allerdings schwerer, den Bestand an Straßenbäumen zu erhalten, sagt der Hamburger Straßenbaum-Manager Torsten Melzer.
Christi Himmelfahrt ist ein christlicher Feiertag, Vatertag ein weltlicher Brauch. Warum beides in Deutschland auf denselben Tag fällt, weiß der evangelische Theologe Wolfgang Reinbold.
Der Bundestag wird erneut vor die Entscheidung gestellt, ob die Organspende in Deutschland neu geregelt werden soll. Eine Gruppe von Abgeordneten will das jetzige Prinzip umkehren: Spender soll künftig sein, wer nicht aktiv widerspricht.
Menschen mit Behinderungen sind im Alltag mit zahlreichen Barrieren konfrontiert. Mit einer Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes will die Bundesregierung die Situation verbessern - allerdings mit Einschränkungen und Ausnahmen.
Die hohen Spritpreise stellen die Tafeln vor große Probleme. Die Verteilung der Lebensmittel kostet deutlich mehr Geld, sagt Andreas Steppuhn, der Chef des Tafel-Bundesverbandes. Doch noch blieben fast alle Angebote bestehen.
Kunstschaffende aus Südamerika stellen erstmals ihre handwerklichen Objekte in einer gemeinsamen Ausstellung in Europa aus. Zu sehen sind Exponate sowohl von traditionellen indigenen Gruppen als auch von Newcomern.
Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für Daniel Libeskind ist Bauen Teil der Erinnerungskultur. Jetzt wird er 80. Und sagt über sein erstes Werk, das Jüdische Museum: Es "berührt mein Herz und meine Seele."
555 Jahre nach seiner Geburt läuft die Vermarktungsmaschinerie rund um Albrecht Dürer auf Hochtouren. Der Großmeister muss für Albrecht-Dürer-Pils, Original Nürnberger Dürer-Schokokugeln oder Tassen mit seinen Motiven herhalten.
Der Kaffeeanbau ist im Südsudan noch eine Nische. Die "Equatoria Teak Company" möchte das ändern - und setzt auf eine Sorte, die resistent gegenüber Dürren ist.
Anfang der 1990er Jahre sagte sich Somaliland von Somalia los. Mit eigener Regierung und eigener Währung behauptet sich die autonome Region am Golf von Aden. Die erste internationale Anerkennung durch Israel bringt neues Selbstbewusstsein.