Freiburg (epd). Im Augustinermuseum Freiburg ist vom 16. März an eine Ausstellung mit dem Titel "Schatz der Mönche" zu sehen. Die Ausstellungsmacher des Museums und der Erzdiözese Freiburg präsentieren mittelalterliche Goldschmiedearbeiten, Buchmalereien, seltene Textilien, Gemälde und Skulpturen. Die Schau soll bis zum 19. September zu sehen sein, wie die Stadt Freiburg mitteilte. Sie war wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben worden.
Rund 170 Objekte aus der fast 1.000-jährigen Geschichte des früheren Benediktinerklosters St. Blasien im Südschwarzwald werden gezeigt. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist den Angaben zufolge das mit Edelsteinen besetzte Adelheidkreuz, das größte Gemmenkreuz des Hochmittelalters.
In Kärnten neu angesiedelt
Fast 1.000 Jahre lang sei das Kloster St. Blasien ein lebendiger Ort der Wissenschaft, des Glaubens und der Kunst gewesen, hieß es weiter. Es erlebte seine größte Blüte in der Ära des Fürstabts Martin Gerbert (1720-1793). Als es 1806 aufgelöst wurde, siedelten sich die Mönche in St. Paul im Lavanttal in Kärnten neu an. Von dort stammen auch fast alle in der Ausstellung gezeigten Objekte.

