sozial-Branche

Hamburg

Aktionsbündnis protestiert gegen fehlende Unterkünfte



Zum Ende des Winternotprogramms am 31. März hat das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot am 30. März erneut an den Senat appelliert, den Kampf gegen Wohnungslosigkeit zum Schwerpunkt seiner Politik zu machen. Etwa 900 Menschen würden ab 1. April wieder zu den anderen Obdachlosen stoßen, die den ganzen Winter über draußen ausgeharrt haben, sagte Bündnissprecherin Bettina Reuter bei einer Protestaktion in der Hamburger Innenstadt. Insgesamt rund 2.000 Menschen würden dann wieder unter freiem Himmel schlafen.

Inakzeptabel sei auch, dass zusätzlich 6.000 Menschen in Obdachlosenunterkünften nur notdürftig untergebracht seien, sagte Reuter. Das Aktionsbündnis fordert vor allem den Bau von mehr Sozialwohnungen und Wohnungen für besonders benachteiligte Personengruppen. Das Hamburger Aktionsbündnis ist ein Zusammenschluss von Trägern der Wohnungslosenhilfe aus der Freigemeinnützigen Wohlfahrtspflege.


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