sozial-Branche

Ostdeutschland

Beschäftigte der Sozialwirtschaft erhalten höhere Gehälter



Für die 6.500 Beschäftigten der Sozialwirtschaft in Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind die neuen Tarifverträge unter Dach und Fach. Der Arbeitgeberverband PATT des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) vereinbarten für die nächsten beiden Jahre Tarifsteigerungen von 4,3 Prozent, teilte der Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege am 29. März in Neudietendorf bei Erfurt mit.

Ab 1. Juli 2016 steigen demnach die Einkommen der Beschäftigten in der Sozialwirtschaft um 2,5 Prozent, ab 1. Juli 2017 noch einmal um 1,8 Prozent. Neben den allgemeinen Lohnsteigerungen für alle Beschäftigten sehen die Verträge den Angaben zufolge zusätzlich Verbesserungen für langjährige Mitarbeiter vor. Für sie werden eine weitere Vergütungsstufe sowie zusätzliche Urlaubstage eingeführt. Auch für Schichtarbeitnehmer und Nachtarbeit wurden zusätzliche bzw. höhere Ausgleiche eingeführt.


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