Der Kölner Dom zieht jährlich sechs Millionen Besucher an. Pflege, Instandhaltung und Personal kosten 44.000 Euro täglich. Einen Teil dieser Kosten sollen künftig Tickets decken. Ab dem 1. Juli zahlen Touristen zwölf Euro. Doch es gibt Ausnahmen.
Der EKD-Kulturbeauftragte Claussen hält die neue Besichtigungsgebühr im Kölner Dom für grundsätzlich vertretbar. Er rechnet damit, dass weitere prominente Kirchen dem Beispiel folgen. Kirchenmitglieder sollte man jedoch davon ausnehmen.
Seit Januar gelten eigentlich neue Regeln für Zahlungen an Missbrauchsbetroffene in der evangelischen Kirche und der Diakonie. Bislang fehlt jedoch die Orientierungshilfe, die vergleichbare Entscheidungen für alle Betroffenen garantieren soll.
Eine ökumenische Friedensschrift wendet sich gegen die Vorstellung, Frieden lasse sich durch militärische Gewalt erreichen - dies sei ein Mythos. Die Autoren plädieren für eine konsequente und kompromisslose Orientierung am Völkerrecht.
Bibelfeste Christen versuchen oft, ihre Position mit einem passenden Zitat aus der Heiligen Schrift zu untermauern. Für den Mainzer Theologen Michael Roth steht hingegen fest: Gerade in ethischen Debatten hat die Bibel nichts zu suchen.
Anders als die Bundespartei oder der Landesverband Sachsen-Anhalt verzichtet die AfD in Mecklenburg-Vorpommern auf typische kirchenpolitische Forderungen wie die Abschaffung des Kirchenasyls. Der Kirchensoziologe Pickel vermutet dahinter Strategie.
Kurz vor seinem Wechsel nach Münster blickt der katholische Bischof Heiner Wilmer auf prägende Jahre im Bistum Hildesheim zurück. Dabei spricht er über Versäumnisse, Verantwortung und betont den Stellenwert der Ökumene.
Ein junges und ein älteres Liebespaar: Beide sehnen sich nach einem besonderen Zeichen für ihre Liebe - und machen mit bei der evangelischen Aktion "einfach heiraten". Warum haben sie sich dafür entschieden? Ein Beispiel aus Ostbayern.
Das Friedensforschungsinstitut Sipri sieht eine wachsende Gefahr durch atomare Aufrüstung. Fehleinschätzungen und Eskalationen könnten angesichts von technischen Fortschritten und geringeren Kontrollen zunehmen.
Deutschland scheitert mit der Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Österreich und Portugal setzen sich stattdessen durch.
Die Fußball-WM startet am 11. Juni. Die Begeisterung hierzulande hält sich in Grenzen. Kein Wunder, meint der Soziologe Berthold Vogel und kritisiert Bundestrainer Julian Nagelsmann. Aber auch die Weltlage stehe einem neuen Sommermärchen entgegen.
In Deutschland sollen zwei Niederlassungen der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem entstehen. Aus Wissenschaft und Erinnerungskultur kamen dazu auch teils kritische Stimmen. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft versucht, Befürchtungen zu zerstreuen.
Migrationsfachleute kritisieren eine zunehmende Härte gegenüber Geflüchteten. International, aber auch in Europa und Deutschland gehe es vor allem um Abschottung, heißt es im "Report Globale Flucht 2026".
Um mehr Abschiebungen zu erreichen, sollen EU-Staaten Rückführungszentren in Staaten außerhalb der Europäischen Union einrichten können. Kritiker sprechen von einem "neuen Tiefpunkt in der EU-Migrationspolitik".
Ganges-Wasser über den neuen Berliner Hindu-Tempel: Die Einweihungsfeierlichkeiten für das farbenfrohe Bauwerk an der Neuköllner Hasenheide dauerten mehrere Tage.
Der Vorgarten gilt als die Visitenkarte der Bewohner. Wer sich für mehr Artenvielfalt einsetzen will, kann bei der Auswahl der Pflanzen ein paar einfache Dinge beachten.
Pflegegrade, Beiträge, Eigenanteile: Das Bundesgesundheitsministerium will bei der Pflege an vielen Stellschrauben drehen.
Der Gesundheitsökonom Heinz Rothgang bezweifelt, dass die Reformpläne von Gesundheitsministerin Warken für die Pflege ihr Sparziel erreichen. Dazu seien Einsparsummen zu hoch angesetzt - und Folgekosten seien nicht berücksichtigt.
Seit einigen Jahren hatte sich die Armutsquote in Deutschland kaum verändert. Jetzt geht der Trend laut dem Paritätischen Gesamtverband nach oben. Hauptgeschäftsführer Rock spricht von einer "krisenhaften Situation".
Sportwetten sind weit verbreitet. Besonders bei Ereignissen wie der bevorstehenden Fußball-WM haben sie Konjunktur. In manchen Fällen führt das vermeintliche Spiel aber zur Sucht.
Die Zeit Verlagsgruppe steht vor einem neuen Kapitel: Die Dieter von Holtzbrinck Medien überträgt ihren Anteil an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.
Die documenta 2022 machte vor allem mit einem Antisemitismusskandal Schlagzeilen. Ein Jahr vor Beginn der nächsten Ausstellung schließt Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat erneute Vorfälle nicht aus, sieht aber etwas anderes als entscheidend an.
In der sogenannten Buchhandlungspreis-Affäre ist ein neues Kapitel aufgeschlagen worden: Kulturstaatsminister Weimer hat offenbar einen Rückzieher gemacht.
Journalismus kann in Somalia lebensgefährlich sein. Das schreckt die Journalistinnen von Bilan Media nicht - ebenso wenig wie die Vorurteile einer tief patriarchalen Gesellschaft. Die sehen sie als Ansporn.
Der Konflikt zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits hat verheerende Auswirkungen: Millionen Menschen müssen neu hungern.