Sieben Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt spricht die AfD in ihrem Programmentwurf davon, staatliche Zahlungen an Kirchen einzustellen. Für die Kirchen wären die Folgen existenziell.
Ethisches Rüstzeug für den Ernstfall: Einer Studie zufolge befürworten 95 Prozent der Soldaten in Auslandseinsätzen die Präsenz der Seelsorge. Diese könne als überparteilicher Ansprechpartner in Krisensituationen dienen und für Entlastung sorgen.
Eine sozialwissenschaftliche Studie zeigt das Ausmaß sexualisierter Gewalt im Verband Christlicher Pfadfinder seit 1973 auf. Mindestens 344 Menschen bundesweit sind demzufolge betroffen.
Der katholische Reformdialog Synodaler Weg zwischen Bischöfen und Laien ist zu Ende. Doch auch in Zukunft sollen Kleriker und Kirchenbasis gemeinsam über Zukunftsthemen beraten und entscheiden. Dafür fehlt allerdings noch die Erlaubnis aus Rom.
US-amerikanische Kirchen stehen im Spannungsfeld mit Donald Trump. Der Hauptkonflikt betrifft die aggressive Abschiebungspraxis, während konservative Christen seine Haltung in sozialen Fragen begrüßen.
Sie sei das Kind gewesen, "vor dem Hitler Angst hatte", weil er keine Zeugen gewollt habe, sagte die Auschwitz-Überlebende Friedman vor dem Bundestag. Eindringlich forderte sie dort auch, Antisemitismus stärker zu begegnen.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat im vergangenen Jahr rund 23.000 Widerrufs- und Rücknahmeprüfungen eingeleitet. In der überwiegenden Zahl der Fälle behielten die Geflüchteten ihren Schutzstatus.
Der Bundesgerichtshof stärkt den Diskriminierungsschutz auf dem Wohnungsmarkt: Die Ablehnung von Bewerbern aufgrund eines ausländisch klingenden Namens ist Immobilienmaklern verboten. Einer Betroffenen steht demnach eine Entschädigung zu.
Sie galt als leidenschaftliche Vordenkerin für die Frauen- und Familienpolitik und engagierte sich im Kampf gegen Aids. "Deutschland verdankt ihr viel", sagt Bundeskanzler Merz. Rita Süssmuth ist mit 88 Jahren gestorben.
Die Koalition aus Union und SPD hat sich eine Reform des Sozialstaats vorgenommen, um das Dickicht an Leistungen zu vereinfachen. Die damit beauftragte Kommission hat jetzt ihre Empfehlungen vorgelegt.
Ein CDU-naher Wirtschaftsverband plädiert für den drastischen Abbau sozialstaatlicher Leistungen. Die SPD bezeichnet die Vorschläge als "Eiszeit pur", der Sozialverband Deutschland als "verstörend".
Am Lehrstuhl für Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Hochschule Hannover wird auch der Umgang mit beschnittenen Frauen thematisiert. Denn immer wieder haben Hebammen mit betroffenen Frauen zu tun.
Die "Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben" hat 2025 mehr assistierte Suizide vermittelt. Eine gesetzliche Regulierung dieser Form der Sterbehilfe lehnt sie ab. Die Caritas ist indes alarmiert, dass insbesondere ältere Frauen sich selbst töten.
Die evangelische Medienbischöfin hält eine Altersgrenze für Social-Media-Plattformen für sinnvoll. Jedoch erwartet sie Versuche, diese zu unterlaufen.
Die Arbeiterwohlfahrt hat einige Jugendliche befragen lassen, wie sie zu einem Social-Media-Verbot stehen. Die Studie zeigt, dass Jugendliche Risiken der Nutzung von Social Media durchaus wahrnehmen und teils eigenständig einen Umgang damit finden.
Der Intendant des ZDF hält es für geboten, der Versuchung von Social-Media-Plattformen eine Regulierung entgegenzusetzen.
Kinder und Jugendliche werden auf YouTube, Instagram oder TikTok mit kurzen Videoclips geflutet. Inhalte richtig einzuordnen und mögliche negative Folgen abzuschätzen, ist schwierig. Marie-Joan Schmidt möchte ihren Followern dabei helfen.
Das Städel-Museum in Frankfurt am Main hat nach eigenen Angaben eine der bedeutendsten Skulpturen in seiner Geschichte erworben.
Mit hoher Jugendarbeitslosigkeit und einer bedrückenden Wirtschaftslage bietet der Senegal jungen Menschen kaum Perspektiven. Viele sehen Migration als einzige Chance. Die Flucht aus der Armut ist aber oft tödlich.
Vor fünf Jahren hat sich in Myanmar das Militär an die Macht geputscht. Inzwischen kämpft die Junta an mehreren Fronten gegen Rebellen und Widerstandsgruppen. Daran ändern auch die jüngst abgehaltenen Scheinwahlen nichts.
Fast jeder trinkt ihn, aber über den Anbau von Kaffee denken wohl nur die wenigsten nach. Eine Rösterei und ein Importeur zeigen, wie direkte Handelsbeziehungen einen Gewinn für Produzenten und Qualität bedeuten können.