

Von gleichwertigen Lebensverhältnissen ist Deutschland weit entfernt. Haushalte im Süden haben im Durchschnitt doppelt so viel Geld zum Ausgeben als im Norden, Osten oder in den alten Industriegebieten des Westens, sagt eine aktuelle Studie.
Statt nach der Geburt ihrer Kinder so viel Zeit wie möglich zu Hause zu verbringen, arbeiten viele Väter sogar mehr als zuvor. Immer mehr Paare folgen wieder ganz klassischen Mustern der Rollenverteilung - eine Gefahr für die Gleichberechtigung.
In Deutschland reißt die Debatte um eine Impfpflicht bei Masern nicht ab. Zu Beginn der Europäischen Impfwoche am 24. April äußerte der Deutsche Ethikrat Kritik an der Diskussion.
Wenn es um Belange von Menschen mit Behinderung geht, sprechen meist Nicht-Behinderte für sie. Erstmals sollen nun in Nordrhein-Westfalen Menschen mit geistiger Behinderung Studierende an Hochschulen in Sachen Inklusion unterrichten.
Wer kein Deutsch spricht, findet oft keine Arbeit: Die Politik will dem entgegensteuern und plant eine Öffnung der Sprachkurse für mehr Asylbewerber. Ob diese Kurse zum Erfolg führen, war in der Vergangenheit immer wieder angezweifelt worden.
Im Dezember hatten die Gewerkschaften ver.di und Marburger Bund Tarifverhandlungen mit dem diakonischen Arbeitgeberverband DDN aufgenommen. Nach zähen Verhandlungen gelang jetzt der Durchbruch. Davon profitieren Beschäftigte bereits im Mai.
Der "Kölner Kreidekreis" vermittelt Paten für Heimkinder, die keinen oder nur sehr unregelmäßigen Kontakt zu ihren Eltern haben. Die Paten sollen die Kinder durchs Leben begleiten und ihnen auch bei Heimwechseln langfristige Unterstützung bieten.
Die Debatte über die Enteignung von Wohnungskonzernen ist voll entbrannt. Doch im Kampf gegen Wohnungsnot wird oft übersehen, dass die Datenlage bundesweit schlecht ist. Bayerns AWO-Chef Thomas Beyer fordert deshalb eine Wohnungslosenstatistik. Warum die unabdingbar ist, erläutert er in seinem Gastbeitrag für epd sozial.
Die Mieter in deutschen Großstädten zahlen nach Auffassung des Oldenburger Sozialwissenschaftlers Walter Siebel heute die Zeche für gravierende Fehler der Wohnungspolitik, die ihren Anfang in den 70er Jahren nahmen.
Zeitmangel, Personalnot, zu wenig Wertschätzung für den Beruf und eine unzureichende Vergütung sind aus Sicht von Altenpflegeschülerinnen und -schülern die Hauptprobleme in ihrem Job.
Bringt eine im Ausland lebende Leihmutter das Kind eines deutschen Ehepaares zur Welt, gilt sie meist auch als rechtliche Mutter. Doch das muss nicht so sein, entschied der Bundesgerichtshof am 23. April in Karlsruhe.
Der Mainzer Diözesancaritasdirektor Thomas Domnick wird zum 1. September 2019 Geschäftsführer des Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrums (TKJHZ) in Offenbach, einem der größten Kinder- und Jugendhilfeträger in Hessen.