28.8. Evangelische Akademie Frankfurt

Mit Livestream Albert Schweitzers Schatten. Ein „protestantischer Heiliger“ kritisch gewürdigt Das Wirken von Albert Schweitzer (1875-1965) findet bis heute nicht nur eine enorme Resonanz, sondern wirft auch einen weiten Schatten. Im Albert-Schweitzer-Jahr 2025 erscheint er als Symbolfigur für humanitäres und friedensstiftendes Engagement - im Protestantismus hat er quasi den Status eines Heiligen. Doch es gibt auch rassistische und paternalistische Schattenseiten der Lichtgestalt, wie die Publizistin Caroline Fetscher in ihrer Studie „Tröstliche Tropen“ (2023) gezeigt hat. Inwiefern haben seine Ideen und sein Handeln heute noch Vorbildcharakter?

19.-21.9. Evangelische Akademie der Pfalz

Belastende Objekte: Herausforderungen für die christliche und säkulare Erinnerungskultur Die Wittenberger „Judensau“, die Hitler-Glocke in Herxheim, judenfeindliche Darstellungen an der Kirche St. Sebald in Nürnberg - an problematischen historischen Objekten entzünden sich immer wieder Debatten, die eine breite Öffentlichkeit beschäftigen. Dabei geht es um Sachverhalte wie die Verherrlichung des Nationalsozialismus, Antisemitismus, Rassismus, Kolonialismus, Militarismus oder Nationalismus. Sollen wir belastende historische Objekte belassen, kommentieren oder entfernen, weil sie demokratischen Vorstellungen und Menschenrechten widersprechen? Wenn es um kluge Entscheidungen geht, sind viele gefragt: politische und kirchliche Akteure, Medien, Gedenkarbeit, Denkmalpflege, Pädagog*innen, Historiker*innen und engagierte Bürger*innen.

8.-10.10. Evangelische Akademie Loccum

Vor dem Abgrund? Wie umgehen mit neuen nuklearen Bedrohungsszenarien in Europa? Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist die Gefahr nuklearer Bedrohung wieder in aller Munde. Rufe nach glaubhafter Abschreckung in Europa werden lauter, genauso wie Forderungen nach verstärkten Anstrengungen um Rüstungskontrolle und atomare Risikominimierung. Parallel dazu laufen weiterhin Initiativen, die an einer kompletten nuklearen Abrüstung arbeiten wollen. Was ist der richtige Weg im Umgang mit der wachsenden nuklearen Gefahr in Europa?