Aline - The Voice of Love
Bereits in ihrer frühen Kindheit zeigt sich das musikalische Talent von Aline Dieu (Valérie Lemercier), das auch schon bald zu einer vielversprechenden Karriere führt. Leicht fiktionalisiert entwirft Lemercier eine Filmbiografie der etwas anderen Art über die weltberühmte Sängerin Céline Dion. Dabei gelingt ihr eine charmante wie warmherzige Verneigung vor dem Leben, den Eigenarten und natürlich der Musik eines Popstars, die von den Fans stets mehr geliebt wurde als von der Kritik.
Aline - The Voice of Love (Frankreich/Kanada/Belgien 2020). Regie: Valérie Lemercier. Buch: Brigitte Buc, Valérie Lemercier. Mit: Valérie Lemercier, Sylvain Marcel, Danielle Fichaud, Roc LaFortune, Jean-Noël Brouté. Länge: 126 Min. FSK: ab 6. FBW: keine Angabe.
Drive My Car
Zwei Jahre nachdem Yusuke Kafukus (Hidetoshi Nishijima) Frau überraschend verstorben ist, soll der Bühnenschauspieler und Regisseur bei einem Theaterfestival Regie führen. Yusuke nimmt den Job an, obwohl er immer noch voller Trauer ist und bisher unbekannte Geheimnisse seiner Frau verarbeiten muss. Mit der Zeit kommt er ins Gespräch mit der zurückhaltenden Misaki (Toko Miura), die ihm als Chauffeurin zugewiesen wurde und ebenfalls einen Schicksalsschlag zu verkraften hat. Ruhig und mit viel Gefühl für das differenzierte Innenleben seiner Figuren adaptiert Ryusuke Hamaguchi eine komplexe Kurzgeschichte von Haruki Murakami für die Leinwand.
Drive My Car (Japan 2021). Regie und Buch: Ryusuke Hamaguchi (nach einem Roman von Haruki Murakami). Mit: Hidetoshi Nishijima, Toko Miura, Reika Kirishima, Masaki Okada. Länge: 179 Min. FSK: keine Angabe. FBW: keine Angabe.
Ein Festtag
England 1924: Das Dienstmädchen Jane (Odessa Young) hat eine Affäre mit dem aus gutem Hause stammenden Paul (Josh O'Connor), der demnächst standesgemäß heiraten soll. Bei ihrer letzten Verabredung kurz vorm Festakt kommt es zu einer schicksalshaften Wendung, die die spätere Schriftstellerin nachhaltig prägt. Die Verfilmung von Graham Swifts Bestseller bietet sinnliche Szenenbilder und ein intensives Frauenporträt. Olivia Colman, Glenda Jackson und Colin Firth komplementieren die herausragende Besetzung.
Ein Festtag (Großbritannien 2021). Regie: Eva Husson. Buch: Alice Birch (nach einem Roman von Graham Swift). Mit: Odessa Young, Josh O'Connor, Colin Firth, Olivia Colman, Glenda Jackson. Länge: 110 Min. FSK: ab 12. FBW: keine Angabe.
The Lost Leonardo
Salvator Mundi, das vermeintlich lang verschollene Werk von Leonardo da Vinci, ist das teuerste jemals verkaufte Gemälde und gleichzeitig eines, an dem sich eine verbittert geführte Diskussion um die Frage nach der Echtheit gebildet hat. Die Dokumentation beleuchtet die Hintergründe der Versteigerung und wie die Interessen verschiedener Institutionen und Personen die Diskussion beeinflusst haben. Fast wie ein Thriller entsteht so ein Blick auf die Mechanismen des Kunstmarkts.
The Lost Leonardo (Dänemark/Frankreich 2021). Regie: Andreas Koefoed. Buch: Andreas Dalsgaard, Christian Kirk Muff, Andreas Koefoed, Mark Monroe, Duska Zagorac. Mit: Jerry Saltz, Martin Kemp, Doug Patteson, Alexandra Bregman, Robert K. Wittman. Länge: 122 Min. FSK: ohne Beschränkung. FBW: keine Angabe.
www.epd-film.de
