Ihr wöchentlicher Branchendienst
Ausgabe 18/2025 - 02.05.2025
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Köln (epd). In VIA Köln, ein katholischer Sozialverband mit rund 800 Beschäftigten, hat ein Klimaschutzkonzept mit konkreten Maßnahmen zum Abbau von Emissionen verabschiedet. „Erstellt wurde das Klimaschutzkonzept durch die Stabsstelle Klimaschutz“, heißt es in einer Mitteilung vom 25. April. Die Einrichtung wird vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen der NKI-Richtlinie (Nationale Klimaschutzinitiative) gefördert.
„Wir haben mit dem Klimaschutzkonzept einen Fahrplan erarbeitet, bis 2035 treibhausgasneutral zu werden“, erklärte Katja Schauen, eine der beiden Vorständinnen von IN VIA Köln. Neben den eigenen Bemühungen, klimaneutral zu werden, sei jedoch auch die Wirkung des Beschlusses bedeutsam, betont Schauen: „Sozialverbände haben einen erheblichen Einfluss auf weite Teile der Gesellschaft, die am meisten unter den negativen Folgen leiden, gleichzeitig aber aufgrund schwieriger ökonomischer Verhältnisse am wenigsten daran ändern können“, erläuterte Schauen. Indem Sozialverbände aktiv eine Transformation Richtung Klimaneutralität angingen, trügen sie das Thema Klimaschutz und Klimaneutralität über ihre Beratungen und Leistungen in alle Teile der Gesellschaft.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität hat der Träger sechs Handlungsfelder herausgearbeitet:
Allerdings sei die Finanzierung der Klimatransformation schwierig, sagte Anna Prieß von der Stabsstelle Klimaschutz: „Klar ist jedoch auch, dass Sozialverbände die Transformation nicht allein aus eigener Kraft schaffen können. Es braucht konkrete und auf Sozialverbände zugeschnitten Förderprogramme, um die erheblichen Ausgaben stemmen zu können.“ IN VIA gehört zur Caritas und ist einer der größten Sozialverbände in der Domstadt.