

Berlin (epd). Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat am 4. Mai sechs Mehrgenerationenhäuser mit dem Bundespreis Mehrgenerationenhaus #GemeinsamMehr ausgezeichnet. Die Preisträger erhielten jeweils ein Preisgeld von 2.000 Euro. „Mit dem Wettbewerb wollen wir den Mehrgenerationenhäusern und ihren haupt- und ehrenamtlich Aktiven Danke sagen. Und wir wollen der breiten Öffentlichkeit zeigen, wie kreativ und vielfältig das Engagement der Mehrgenerationenhäuser ist“, sagte die Ministerin.
Die Mehrgenerationenhäuser stünden für ein spürbares Mehr an Lebensqualität für Jung und Alt. Sie schafften zudem ein Mehr an Gemeinschaft und Verbundenheit in den Nachbarschaften. „Dieses Miteinander ist gerade heute enorm wichtig. Denn die aktuellen Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine stellen, können wir nur gemeinsam im gesellschaftlichen Zusammenhalt bewältigen.“
Der Bundespreis Mehrgenerationenhaus wurde in den Kategorien Demokratiestärkung, ökologische Nachhaltigkeit, Zusammenhalt, Bildung und Unterstützung und als Sonderpreis unter dem Motto „Gemeinsam stark in Pandemiezeiten“ verliehen. Die Preisträger sind das Mehrgenerationenhaus Chemnitz, das Mehrgenerationenhaus Kinder im Zentrum Gallus (Frankfurt a.M.), das Nachbarschaftshaus Wiesbaden, das Nürnberger Land und das Mehrgenerationenhaus Taufkirchen.
Mit dem Sonderpreis wurde der Einsatz der Mehrgenerationenhäuser unter den besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie gewürdigt. Preisträger ist das Mehrgenerationenhaus AWOthek Südstadt in Nürnberg, das in Lockdown-Zeiten Gesprächsrunden unter einem Baum etablierte und damit eine Gesprächskultur stärkte, die auch oftmals Ungehörten eine Möglichkeit zum Reden bot.