Die 2.000-Jahr-Feier des Todes und der Auferstehung Jesu rückt näher. Das genaue Todesjahr ist unsicher. Warum dennoch viel für das Jahr 30 spricht, erläutert der Göttinger Professor für Neues Testament, Florian Wilk.
Während der Palmsonntagsmesse findet der Papst klare Worte, um zum Frieden aufzurufen. Auch bei seinem Besuch in Monaco stand der Zustand der Welt im Mittelpunkt seiner Ansprachen.
Er will "da sein und Not in all ihren Formen aushalten", verspricht der neue Leiter der Stiftungseinrichtungen der EKD in Jerusalem.
Die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie ringen um eine Orientierungshilfe zu Anerkennungsleistungen für Missbrauchsopfer. Ein Beschluss blieb auch vergangene Woche aus. Betroffene kritisieren das scharf.
Missbrauch, Reformstau, Hierarchien - das sind nach landläufiger Meinung Hauptgründe für einen Kirchenaustritt. Eine Studie zeigt jetzt, dass dieses Muster nicht stimmt. Hauptgrund ist demnach eine fehlende emotionale Bindung zur Kirche.
Im Streit um den Wiedereintritt eines Kirchenmitglieds stärkt der Bundesfinanzhof das innerkirchliche Recht.
Kaum Vorsitzender der Bischofskonferenz, wird Heiner Wilmer an die Spitze des mitgliederstärksten Bistums Münster befördert. Als Bischof steht er für eine offensive Missbrauchsaufarbeitung und sieht sich als Diener, nicht als Herrscher der Kirche.
Evangelische Kirche und kirchliche Hilfswerke schlagen Alarm: Der Krieg im Iran und Nahost betreffe besonders die Ärmsten in der Region, könne eine neue weltweite Ernährungskrise auslösen und nur durch Deeskalation und Verhandlungen beendet werden.
Kerzen leuchten nicht nur an Ostern in der Kirche. Kerzenstationen oder Opferlichter ziehen Touristen, Gläubige und Zufallsbesucher das ganze Jahr über an. Sie werfen eine Münze ein, entzünden ein kleines Licht: ein Gebet ohne Worte.
Ein Beitrag gegen Polarisierung und eine internationale Vorbildfunktion: Umweltminister Schneider verknüpft mit dem Klimaschutzprogramm der Regierung große Hoffnungen. Doch der zuständige Expertenrat findet die angekündigten Maßnahmen unzureichend.
Seit der Wolf wieder heimisch ist, blicken Weidetierhalter mit Argwohn auf seinen strengen Schutzstatus. Der ist nun gelockert: Jäger dürfen künftig unter bestimmten Bedingungen auch Wölfe schießen.
Nach der Zeitumstellung im Frühling geraten Menschen aus dem Takt. Schlafmediziner Andrei Mereuta erklärt, warum selbst eine Stunde Zeitverschiebung unseren Körper stresst und was hilft, um schnell wieder in den Rhythmus zu kommen.
Traditionelle Osterfeuer sind schön. Doch für viele Wildtiere sind sie eine tödliche Falle und belasten zudem die Umwelt. Tipps für ein naturfreundlicheres Osterfeuer.
Ayahuasca, ein halluzinogener Sud aus dem Amazonas, sorgt auch in Europa für Faszination. Doch der Konsum der in Deutschland verbotenen Droge ist nicht ungefährlich - und indigene Gemeinschaften sehen eine Vereinnahmung kritisch.
Ein großer Teil der Grundschüler nutzt längst die Ganztagsbetreuung. Doch es müssen weitere Angebote entstehen, wenn Erstklässler ab dem Herbst einen Rechtsanspruch haben.
Nur ein Teil kaputt, aber die ganze Waschmaschine soll in den Müll: Damit soll künftig Schluss sein. Die Bundesregierung bringt ein Recht auf Reparatur auf den Weg. Es soll auch die Pflicht enthalten, dass Geräte überhaupt reparierbar sind.
Für das Spenden einer Niere zu Lebzeiten gelten in Deutschland strikte Vorgaben. Diese werden nun etwas gelockert. Künftig kann das Organ auch einer Person zugeteilt werden, die der Spender nicht persönlich kennt.
Die Zahl der Menschen, die Grundsicherung im Alter bekommen, ist leicht gestiegen. Hingegen sank die Zahl der Leistungsempfänger, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung dauerhaft nicht arbeiten können.
Alexander Kluge ist tot. Er war Filmemacher, Schriftsteller, Theoretiker und Fernsehunternehmer in einer Person. Er hat viele filmische und literarische Preise bekommen - und immer den kritischen Blick auf die deutsche Gesellschaft behalten.
Im Zeitalter von KI schwindet das Vertrauen in die Authentizität von Bildern. Eine neue Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck beleuchtet, wie sich das Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Kunst im Laufe der Jahrhunderte veränderte.
Würfelspiel, Geschirr und zeitgeschichtliche Dokumente: Die Topographie des Terrors versucht herauszufinden, was die Deutschen von den Verbrechen des Nationalsozialismus wissen konnten.
Die ARD muss nach dem Reformstaatsvertrag die Zahl ihrer Radiosender reduzieren. SWR, HR und SR gehen nun voran - und starten ein gemeinsames neues Jugendradio, das ihre bisherigen jungen Wellen ersetzt.
Er ist Musiker, Künstler und engagiert gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Auch mit 75 Jahren hat der Kölsch-Rocker und BAP-Gründer Wolfgang Niedecken einen prall gefüllten Terminkalender.
Der transatlantische Sklavenhandel hat bis heute gravierende Folgen. Die UN-Generalversammlung hat ihn nun als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit" eingestuft. Vornehmlich westliche Länder haben sich enthalten oder dagegen gestimmt.
Deutschland gibt deutlich weniger Geld für die Entwicklungszusammenarbeit aus als noch vor wenigen Jahren. Noch weiter dürfe nicht gekürzt werden, fordert unter anderem die Synoden-Präses der EKD, Anna-Nicole Heinrich.
Das zerstörerische Beben in Myanmar vor einem Jahr traf ein von Naturkatastrophen und Bürgerkrieg geschwächtes Land. Der Wiederaufbau stockt, Millionen Menschen leiden Hunger. Der Iran-Krieg verschärft die Not laut Welthungerhilfe weiter.