Zu viele Kirchen für zu wenige Christen: Vor dieser Situation stehen die deutschen Katholiken und Protestanten. Alternative Nutzungskonzepte erforderten Freiraum bei Kirchenrecht und Denkmalschutz, sagen Experten. Sie lehnen "Ruinen-Romantik" ab.
Weniger Mitglieder, weniger Geld für den Bauunterhalt: Die Kirchen in Deutschland reduzieren ihren Gebäudebestand. Doch wie viele Kirchen, Gemeindezentren und Pfarrhäuser gibt es überhaupt, und wie viele wurden schon aufgegeben? Ein Überblick.
Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Weltkirchenrats und ehemaliger EKD-Ratsvorsitzender, hält den Krieg gegen den Iran für ethisch nicht vertretbar. Er warnt zugleich davor, ihn mit Verweis auf Dietrich Bonhoeffer zu legitimieren.
Für Anna-Nicole Heinrich, Synoden-Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), können sowohl Freiwilligendienst als auch Wehrdienst dem Frieden dienen. Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann kritisierte den Wehrdienst hingegen.
Die Theologin Margot Käßmann bleibt auch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs bei ihrer pazifistischen Grundhaltung. Über die neue Friedensdenkschrift ihrer Kirche ist sie "enttäuscht".
Der Menschenrechtsexperte Martin Lessenthin sieht Christen im Iran nach dem Krieg mit den USA und Israel massiv unter Druck: Religiöse Minderheiten würden vom Regime gezielt als Sicherheitsrisiko und Sündenböcke markiert.
Bitte um Verzeihung und Ankündigung von Konsequenzen: Der Paderborner Erzbischof Bentz reagiert auf die Missbrauchsstudie für das Erzbistum.
Das Bistum Erfurt trauert um seinen früheren Bischof Joachim Wanke. Mit seinem Tod ist eine prägende Stimme der Kirche in Ostdeutschland verstummt.
Deutschland tritt beim Klimaschutz auf der Stelle. 2025 sind die Treibhausgas-Emissionen nur wenige gesunken. Umweltverbände sehen in den neuen Daten einen Weckruf für die Politik.
Der Migrationsforscher Jochen Oltmer hält eine große Fluchtbewegung aus dem Iran Richtung Deutschland derzeit für unwahrscheinlich. Mehrere Bundestagsabgeordnete fordern allerdings Vorbereitungen dafür, dass doch viele Menschen hier eintreffen.
Anbieter von Beratungen für Asylsuchende will die Bundesregierung künftig nicht mehr unterstützen. Das stößt auf Kritik.
Gut jeder achte Mensch in Deutschland sieht sich von Diskriminierung betroffen. Besonders häufig erfahren Menschen mit Migrationshintergrund und Angehörige sexueller Minderheiten Benachteiligungen, wie eine großangelegte Befragung zeigt.
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg war unter regelmäßigen Gottesdienstbesuchern die CDU die beliebteste Partei. Gleichwohl verdanken die Grünen ihren knappen Sieg auch protestantischen Wählern. Muslime stimmten mehrheitlich für SPD und Linke.
Während im Jahr 2024 laut DLRG noch mindestens 411 Menschen im Meer, in Flüssen oder Seen ertranken, waren es im vergangenen Jahr mindestens 393. Anlass zur Entwarnung gebe diese Zahl allerdings nicht, mahnten die Lebensretter.
Frühling im Garten: schneiden, säen, düngen - aber wann genau? Die Gartenexpertin Anna Küster erklärt, welche Arbeiten jetzt wirklich anstehen, warum der Rasen noch Ruhe braucht und wie Gemüse aus Samen am besten gelingt.
Das Sozialkaufhaus "Tisch & Teller" in Flörsheim setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Zusammenhalt. Täglich wechseln 80 bis 100 gebrauchte Bücher, Bestecke oder Becher den Besitzer.
Sie sind wertvoll und vielerorts unverzichtbar: Soziale Einrichtungen brauchen Ehrenamtler. Doch die müssen für ihren Einsatz ein- und angewiesen werden. Das braucht Zeit, die die Profis jedoch oft nicht haben.
Jürgen Habermas galt als der einflussreichste und bekannteste deutsche Philosoph der Gegenwart. Er prägte die intellektuellen Debatten der Republik über Jahrzehnte. Am 14. März ist er in Starnberg gestorben.
Kunst als Coping-Strategie: Mit gepunkteten Welten und Kürbis-Skulpturen wurde Yayoi Kusama weltbekannt. Das Museum Ludwig in Köln blickt auf das 70-jährige Schaffen der Künstlerin, die in Japan in einer psychiatrischen Klinik lebt.
Er ist einer der eigenwilligsten und bekanntesten deutschen Filmemacher: Wim Wenders. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main widmet seinem filmischen Lebenswerk eine detailreiche Schau.
Die Affäre um den Deutschen Buchhandlungspreis spitzt sich weiter zu. Drei linke Buchläden werfen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer vor, sie "aktiv getäuscht" zu haben. Die Linke im Bundestag fordert Weimers Rücktritt.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Grimme-Preises stehen fest. ZDF-Korrespondentin für Golineh Atai wird für ihre besondere journalistische Leistung ausgezeichnet, die Besondere Ehrung des Volkshochschulverbands geht an Frank Elstner.
ZDF-Intendant Himmler soll weitere fünf Jahre die Geschicke der Mainzer Sendeanstalt leiten. Der Fernsehrat sprach ihm mit großer Mehrheit das Vertrauen aus - nach einer längeren Debatte über die Affäre um das KI-Video im ZDF-"Heute Journal".
Der Name der US-Militäroperation "Epic Fury" soll ein Signal der Entschlossenheit und Einschüchterung sein, sagt Henning Lobin. Der Mannheimer Sprachforscher erklärt, wie Sprache die Wahrnehmung des Krieges beeinflusst.
Vor 150 Jahren wurde die Alte Nationalgalerie eröffnet - als Kunsttempel für das neu gegründete Kaiserreich. Die französischen und deutschen Meisterwerke des 19. Jahrhunderts ziehen noch heute Kunstbegeisterte an.
Gewalt gegen Frauen wird legitimiert, die Gleichheit aller Menschen verleugnet: Eine neue Strafprozessordnung der Taliban in Afghanistan sorgt für scharfe Kritik. Auch Sklaverei werde damit de facto anerkannt, warnen Menschenrechtler.