Die evangelische und die katholische Kirche haben ihre diesjährigen Fastenaktionen eröffnet. Mehr Mitgefühl und berufliche Bildung stehen im Mittelpunkt.
Die evangelische Friedensdenkschrift wurde im November veröffentlicht. Die Autoren schreiben nun, die Debatte werde auf zwei Punkte verengt.
Im Entwurf des AfD-Wahlprogramms für Sachsen-Anhalt wird eine inhaltliche Nähe zu "Freikirchen, Baptistengemeinden und orthodoxen Kirchen" suggeriert. Wie stehen die Freikirchen selbst dazu?
Betroffene sexuellen Missbrauchs in den evangelischen Landeskirchen fordern immer wieder die Einrichtung unabhängiger Anlaufstellen. Auch Ex-Justizministerin Havliza spricht sich dafür aus, dass die Kirchen mehr externe Fachleute hinzuziehen.
Ein Mahnmal für die Opfer und Veröffentlichung einer Studie: Das Erzbistum Paderborn treibt die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt voran. Zentral ist nach Worten von Erzbischof Bentz die Einbindung der Betroffenen.
Der Limburger Bischof Bätzing gibt den Vorsitz der Bischofskonferenz ab. Die wählt auf ihrer Vollversammlung in Würzburg seinen Nachfolger. Der Wahlausgang wird zeigen, wohin die deutschen Bischöfe künftig neigen: reformieren oder bewahren.
Mit der Einführung des neuen Wehrdienstes wurden auch die sozialen Freiwilligendienste gestärkt. Doch das genügt Familienministerin Prien nicht: Sie will die Dienste auf eine neue Grundlage stellen.
Seit nunmehr vier Jahren dauert der Krieg Russlands in der Ukraine an. Hilfsorganisationen sehen einen steigenden Bedarf für humanitäre Hilfe. Doch gleichzeitig gehen die finanziellen Mittel dafür zurück.
Im Fall der 2019 von italienischen Behörden beschlagnahmten "Sea Watch 3" hat ein Gericht den Seenotrettern eine Entschädigung zugesprochen. Die rechtsnationale Regierung kritisiert das Urteil scharf.
Er kämpfte an der Seite von Martin Luther King für Bürgerrechte, strebte selbst ins Weiße Haus und weinte beim Wahlsieg von Barack Obama. Nun ist der Baptistenpastor Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren gestorben.
In diesem Jahr fallen der Beginn der muslimischen und der christlichen Fastenzeit zusammen. Der Ramadan startet am 18. Februar, dem Aschermittwoch. Ein islamischer Theologe erklärt den Sinn des Ramadan und Ähnlichkeiten mit dem christlichen Fasten.
Für Christen und Muslime hat gleichzeitig die Fastenzeit begonnen - ein seltener Zusammenfall. Auch manche Politiker üben dann Verzicht. Der Evangelische Pressedienst (epd) hat sich unter den Religionspolitikern im Bundestag umgehört.
Eine gesetzliche Regelung der Hilfe bei der Selbsttötung war in der vergangenen Wahlperiode gescheitert. Jetzt planen Abgeordnete einen neuen Vorstoß. Ihr Ziel ist diesmal ein einziger kompromissfähiger Vorschlag statt konkurrierender Entwürfe.
In der Videospielbranche spielt Barrierefreiheit eine immer größere Rolle. Kunstschaffende und Mitarbeiter des Hamburger Künstlernetzwerk "barner16" probieren regelmäßig verschiedene Spiele aus.
"Gelbe Briefe" von Ilker Çatak ist der erste deutsche Film seit 2004, der den Hauptpreis der Berlinale gewonnen hat. Die Abschlussgala wurde begleitet von politischen Debatten zum Krieg in Gaza.
Nach tagelanger Kritik zum Einsatz eines KI-generierten Fake-Videos im "Heute Journal" zieht das ZDF nun erste weitreichende Konsequenzen. Nicola Albrecht arbeitet künftig nicht mehr als Korrespondentin in New York.
Die Finanzkommission KEF empfiehlt eine Anhebung des Rundfunkbeitrags um 28 Cent ab 2027. Damit bleibt die Kommission um 30 Cent unter der Empfehlung vor zwei Jahren. Der KEF-Vorsitzende appelliert an die Politik, den Vorschlag umzusetzen.
Die Deutsche Welle meldet die Inhaftierung eines Investigativ-Journalisten, der für sie aus der Türkei berichtet. Alican Uludag werde unter anderem "Beleidigung des Präsidenten" vorgeworfen. Kulturstaatsminister Weimer fordert seine Freilassung.
Die Befürworter wollen Kinder und Jugendliche vor digitalen Gefahren schützen, die Gegner sehen massive Eingriffe in Rechtsgüter: Das Thema Social-Media-Verbot für Heranwachsende polarisiert.
Das Überwachungsschiff "Arguin" kreuzt vor der Küste Mauretaniens, um fischreiche Gewässer und gefährdete Bestände zu schützen. Es geht um Nachhaltigkeit, Geld für die Staatskasse und Arbeitsplätze.
Die weltweite Gier nach seltenen Rohstoffen verhindert nach Überzeugung des Friedensnobelpreisträgers Denis Mukwege ein Ende der Gewalt im Kongo. In Mainz forderte er Strafmaßnahmen gegen das für die Gräuel mitverantwortliche Ruanda.