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Weitere Personalien



Bärbel Bas (57) löst Hubertus Heil als Bundesministerin für Arbeit und Soziales ab. Die SPD-Politikerin war zuletzt von 2021 bis 2025 Präsidentin des Bundestages, davor drei Jahre lang stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Bürogehilfin in Duisburg, dann folgte eine Lehre zur eine Sozialversicherungsfachangestellten. Später nahm Bas ein Studium auf und schloss es als Personalmanagement-Ökonomin an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Essen ab. Sie ist seit 2009 Mitglied des Parlamentes und vertritt als direktgewählte Abgeordnete den Wahlkreis Duisburg I. Kerstin Griese (54) bleibt Parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium. Neu in diesem Amt ist Katja Mast (54 ).

Stefanie Hubig (56), bisher Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz (SPD), ist neue Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Zudem hat für die Sozialdemokraten die Trierer Bundestagsabgeordnete Verena Hubertz (37) das Amt der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen übernommen. Hubig stammt aus Frankfurt a.M. und studierte Rechtswissenschaften in Regensburg. Sie war anschließend als Staatsanwältin und danach als Richterin in Ingolstadt tätig. Im Jahr 2000 wechselte sie in das Bundesjustizministerium, im Jahr 2008 in die rheinland-pfälzische Staatskanzlei. 2014 wurde sie Staatssekretärin im Bundesjustizministerium, ehe sie 2016 zur Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz ernannt wurde. Hubertz, in Trier geboren, studierte Betriebswirtschaftslehre in Trier und Vallendar. Sie arbeitete bei verschiedenen Unternehmen, bevor sie in Berlin das Start-up Kitchen Stories mit einer Studienkollegin gründete. 2020 gab sie die Geschäftsführung ab, um in Trier und Trier-Saarburg für den Bundestag zu kandidieren. Seit 2021 ist die Unternehmerin Bundestagsabgeordnete, derzeit auch eine der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion.

Natalie Pawlik (SPD) ist neue Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Bundessozialministerium. Die SPD-Bundestagsabgeordnete aus Hessen war seit 2022 Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Sie folgt als Migrationsbeauftragte auf Reem Alabali-Radovan, die an der Spitze des Entwicklungsministeriums die bisherige Amtsinhaberin Svenja Schulze (beide SPD) ablöst. Pawlik ist 1992 in Russland geboren. Sie kam im Alter von sechs Jahren als Spätaussiedlerin mit ihrer Familie nach Deutschland und ist im hessischen Bad Nauheim aufgewachsen. Die ehemalige Vorsitzende der Jusos Hessen-Süd gewann bei der Bundestagswahl 2021 das Direktmandat des Wahlkreises Wetterau. Von 2021 bis 2025 war sie in Berlin Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Elisabeth Kaiser, bisher Parlamentarische Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, wird Beauftragte für Ostdeutschland. Die Staats- und Verwaltungswissenschaftlerin stammt aus Gera und seitzt seit 2017 im Bundestag.

Petra Bahr (59), seit 2017 Regionalbischöfin des Sprengels Hannover in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, arbeitet künftig für die neue Bundesregierung. Sie wird Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium. Seit 2020 ist sie Mitglied im Deutschen Ethikrat. Bahr hat Theologie und Philosophie studiert und eine Doktorarbeit über Immanuel Kant geschrieben. Nach Stationen unter anderem in der Unternehmensberatung und der Forschung war sie von 2014 bis 2016 Abteilungsleiterin in der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung.

Carmen Echelmeyer (41) übernimmt die Unternehmenskommunikation der Alexianer GmbH. Sie startet den Job am 1. Juli und führt die Kommunikationsabteilungen der beiden Münsteraner Alexianer-Regionen mit der Holding zusammen. Die Nachfolgerin von Mike Paßmann stammt aus dem Tecklenburger Land und ist seit fast 15 Jahren bei den Alexianern tätig. Zunächst startete sie für den Schwerpunkt forensische Psychiatrie im Unternehmen, zuletzt leitete sie die Kommunikation der Alexianer-Einrichtungen in Münster und im Münsterland mit den Geschäftsfeldern Psychiatrie, Somatik, Altenhilfe und Eingliederungshilfe. Sie arbeitete freiberuflich bei der Neuen Osnabrücker Zeitung und studierte zunächst Anglistik und Politikwissenschaften, bevor sie zum Kommunikationsmanagement wechselte. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Carmen Echelmeyer eine Referatsleitung gefunden haben, die Ur-Alexianerin ist und das Unternehmen und seine Werte hervorragend kennt“, sagte Christian von Klitzing, Sprecher der Hauptgeschäftsführung. Paßmann widmet sich künftig weiter den Bereichen Public Relations, Krisen, Change, Integration und Transformation.

Susanne Abel (57) ist am 5. Mai mit einem Gottesdienst in ihr Amt als Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge Essen eingeführt worden. Die Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin und gelernte Gemeindepädagogin leitet die Telefonseelsorge bereits seit Anfang des Jahres. Sie ist Nachfolgerin von Elisabeth Hartmann und für die Ausbildung sowie den Einsatz und die Fortbildung der 120 ehrenamtlichen Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger verantwortlich. Die Ökumenische Telefonseelsorge Essen wurde im Januar 2020 durch den Zusammenschluss der katholischen und evangelischen Telefonseelsorge in Essen gegründet. Sie nimmt jährlich rund 25.000 Anrufe und fast 1.300 Mailanfragen von Menschen in akuten seelischen Notlagen entgegen - mit steigender Tendenz.



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