Ihr wöchentlicher Branchendienst
Ausgabe 19/2025 - 09.05.2025
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Die Ampel ist Geschichte und mit ihr auch der vielversprechende Plan, mit einer Kindergrundsicherung die Armut bei den Jüngsten einzudämmen. Das Thema bleibt auf der politischen Agenda, doch der Koalitionsvertrag gilt Fachleuten zufolge als nicht wirklich ambitioniert.
Die Caritas blickt wohlwollend auf den Koalitionsvertrag. "Das Thema der sozialen Sicherheit wird mit ähnlicher Bedeutung versehen wie die äußere und innere Sicherheit", sagt Caritaspräsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa im Interview mit epd sozial. Auch der Zuschnitt der Ministerien und die Auswahl der Ministerinnen und Minister kommt gut an.
Zu einem selbstbestimmten Leben gehört es, in den eigenen vier Wänden leben zu können. Wie das auch für Menschen mit Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf gelingen kann, erläutert Georg Lunemann, der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), in seinem Gastbeitrag für epd sozial.
Trotz des Anspruchs auf Inklusion müssen Menschen mit Behinderung weiterhin mit vielen Einschränkungen leben. Am Protesttag zu ihrer Gleichstellung mahnten Interessenvertreter, endlich ernst zu machen mit der Teilhabe und stellten konkrete Forderungen.
Sozialverbände haben am 80. Jahrestag des Kriegsendes der Opfer der NS-Gewaltherrschaft gedacht und besonders an die ermordeten Menschen mit Behinderungen erinnert. Unrecht und Ausgrenzung dürften auch künftig nicht in Vergessenheit geraten.
Vor sieben Jahren fing Britta Flaig an zu vergessen. Eine Ärzte-Odyssee begann. Erst Anfang 2024 dann die Diagnose: Demenz. Sie geht offen damit um, möchte aufklären und Mut machen.
Hilfebedürftige Menschen sollten rechtzeitig eine ihnen passende Person als möglichen Betreuer bestimmen. Andernfalls haben geeignete Angehörige bei der Betreuerbestellung Vorrang vor einem Berufsbetreuer, entschied der Bundesgerichtshof.