Ihr wöchentlicher Branchendienst
Ausgabe 18/2025 - 02.05.2025
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Frankfurt a.M. (epd). Rund 40.000 Mitarbeitende der Diakonie Hessen und der Einrichtungen ihrer Mitglieder werden mehr Geld erhalten. Ab Beginn nächsten Jahres steigen die Gehälter um vier Prozent, wie die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie in Frankfurt am Main am 29. April mitteilte.
Der Zuschlag für Nachtarbeit und die Zulagen für Wechselschicht und Bereitschaftsdienst würden erhöht, ausgenommen für Ärzte. Dazu gebe es in diesem Oktober eine Einmalzahlung von 300 Euro für eine Vollzeitstelle. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Zusätzlich gelte der Reformationstag am 31. Oktober ab nächstem Jahr als arbeitsfreier Tag.
Dienstgeber- und Dienstnehmerseite zeigten sich zufrieden mit dem Resultat. Antje Koch-Gellermann, Vorsitzende der Arbeitsrechtlichen Kommission und Vertreterin der Dienstgeberseite, betonte, dass mit diesem Richtungsbeschluss ein deutlicher Schritt für die Annäherung der beiden Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) zu einer einheitlichen AVR für die Diakonie Hessen erreicht wurde. Sabine Hübner, stellvertretende Vorsitzende der ARK und Vertreterin der Dienstnehmerseite, sagte, es sei ein Gesamtpaket mit einer Erhöhung von 6,5 Prozent vereinbart worden und zudem gelungen ist, den Reformationstag als arbeitsfreien Tag zu definieren.