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Karin Prien (59) wird für die CDU Ministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der neuen Bundesregierung. Sie löst Lisa Paus (Grüne) ab. Prien, die in Amsterdam geboren ist, ist seit 2017 Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Dem Landtag gehört die Juristin seit 2022 an. Prien ist seit 2021 stellvertretende Vorsitzende der CDU. In Priens Ministerium wird Mareike Wulf Parlamentarische Staatssekretärin und Michael Brand wird Parlamentarischer Staatssekretär. Katrin Staffler (CSU) soll neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung werden und Claudia Moll (SPD) ablösen. Die 43-jährige Biochemikerin gehört seit 2017 dem Bundestag an und vertritt die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck. In der vergangenen Legislaturperiode war sie Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Seit 2022 ist sie stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landesgruppe und fachpolitische Sprecherin für Innovation, Bildung und Forschung.

Nina Warken (45) wird CDU-Gesundheitsministerin der künftigen schwarz-roten Bundesregierung und tritt die Nachfolge von Karl Lauterbach (SPD) an. Die Juristin ist seit 2018 Mitglied des Bundestages, dem sie schon von 2013 bis 2017 angehörte. 2021 übernahm sie das Amt der Parlamentarischen Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zudem ist Warken seit 2023 Generalsekretärin der CDU in Baden-Württemberg. Ihre Parlamentarischen Staatssekretäre werden Georg Kippels und Tino Sorge.

Wagma Mehlhorn (45), Medizinerin, und Pastor Michael Bitzer (56) sind zum 1. Mai in das Kuratorium der Evangelischen Stiftung Bethanien berufen worden. Beide werden zudem als Aufsichtsratsmitglieder der Diakonie Bethanien gGmbH bestellt. Wagma Mehlhorn ist Fachärztin für Innere Medizin sowie für klinische Akut- und Notfallmedizin und Notfallmedizin und leitet seit Juni 2022 als Chefärztin die Zentrale Notaufnahme des Elisabeth-Krankenhauses in Kassel. Zuvor war sie dort seit 2007 zunächst als Assistenzärztin, dann als Fachärztin und zuletzt als leitende Oberärztin tätig. Michael Bitzer ist seit Januar 2024 Bundessekretär für die Region Süd im Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG) und hat zuvor seit 1992 verschiedene Tätigkeiten im Bund FeG wahrgenommen.

Hans Martin Wollenberg bleibt Vorsitzender des Marburger Bundes Niedersachsen. Er wurde von den Delegierten mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Für den Psychiater aus Rinteln ist es seit 2015 die sechste Amtszeit. Der Orthopäde und Unfallchirurg Andreas Hammerschmidt aus Schaumburg wurde ebenfalls mit großer Mehrheit zum vierten Mal zum Zweiten Vorsitzender gewählt.

Matthias Crone (67), ehemaliger Bürgerbeauftragter von Mecklenburg-Vorpommern, ist zum neuen Vorsitzendenden des Neubrandenburger Dreikönigsvereins gewählt worden. Die Neubesetzung war nötig, weil der Gründungsvorsitzende des Vereins, Rainer Prachtl, im Oktober 2024 überraschend gestorben war. Neu im Vorstand ist auch der Neubrandenburger Andreas Frost (52), der als erster stellvertretender Vorsitzender den langjährigen Vize-Vorsitzenden Manfred Dachner ersetzt. Der hat aus Altersgründen nicht wieder für den Vorstand kandidiert, hieß es. Der 1991 gegründete Dreikönigsverein zählt rund 170 Mitglieder. Er betreibt in Neubrandenburg unter anderem ein Hospiz und bietet mobile Hospizarbeit an.

Christine Hohmann-Dennhardt, ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts und einstige Justizministerin in Hessen, wird am 30. April 75 Jahre alt. Die promovierte Juristin war ab 1989 als Dezernentin für Soziales, Jugend und Wohnungswesen der Stadt Frankfurt am Main tätig, bevor sie 1991 in die Hessische Landesregierung berufen wurde. Dort war sie zunächst Ministerin der Justiz und von 1995 bis 1999 Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Hohmann-Dennhardt gehörte von 1999 bis 2011 dem Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts an. Später war sie Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion verantwortlich für das Ressort „Integrität und Recht“. Von Januar 2016 bis Januar 2017 besetzte die Juristin im Vorstand des Volkswagen-Konzerns das Ressort „Integrität und Recht“. Hohmann-Dennhardt wurde mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband ausgezeichnet. Im Jahr 2015 wurde ihr die Wilhelm-Leuschner-Medaille verliehen.

Frank Rebmann, Generalstaatsanwalt, ist am 28. April zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Verbands Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Achim Brauneisen an, der diese ehrenamtliche Funktion in den vergangenen elf Jahren innehatte. Im Verband sind 23 Vereine im Bereich des Oberlandesgerichtsbezirks Stuttgart organisiert. Sie beschäftigen etwa 270 hauptamtliche Kräfte und werden durch bürgerschaftliches Engagement unterstützt. Im „Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg“ arbeitet der Verband mit dem Badischen Verband für soziale Rechtspflege und dem Paritätischen Baden-Württemberg zusammen. Mit diesem Netzwerk werden Projekte wie das „Nachsorgeprojekt Chance“, das „Eltern-Kind-Projekt Chance“ oder „Schwitzen statt Sitzen“ flächendeckend in Baden-Württemberg umgesetzt.



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