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Stephan Werner (47), Landesgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Thüringen, ist tot. Er starb am 5. August im Urlaub bei dem Versuch, einen Menschen aus dem Wasser zu retten, teilte der Verband mit. „Stefan Werner hat sich mit Hingabe und Leidenschaft für die Belange sozial Benachteiligter eingesetzt. Seine herausragende Arbeit im Paritätischen Thüringen und für den Freistaat hat nicht nur die Organisation geprägt, sondern auch zahlreiche Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt und ihnen Hoffnung geschenkt“, heißt es in der Mitteilung. Werner hatte am 1. Januar 2017 das Amt des Landesgeschäftsführers übernommen. Zugleich wurde er Direktor der Paritätischen BuntStiftung Thüringen. Er trat in beiden Positionen die Nachfolge von Reinhard Müller an, der zum 31. Dezember 2016 nach fast 25 Jahren in den Ruhestand gegangen ist. Werner war seit 2003 beim Paritätischen Thüringen tätig, zunächst als Referent für Armutsfragen, Gemeinwesenarbeit, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Berthold Haase hat im Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen die Zuständigkeit von Ingmar Steinhart für Bethel.regional übernommen. Der Wechsel fand am 1. August statt. Steinhart ging Ende Juli nach 23 Jahren Tätigkeit in Bethel in den Ruhestand. Ebenso ist Haase im Leitungsgremium für die Themenfelder Eingliederungshilfe, Psychiatrie und Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen zuständig. Er ist seit dem Beitritt der Stiftung Eben-Ezer in den Bethel-Verbund im Januar 2022 Mitglied des Vorstandes in Bethel. Steinhart war seit 2017 Vorstandsmitglied. Zuvor war er Geschäftsführer des Stiftungsbereichs Bethel.regional am Sitz in Dortmund. Der Aufgabenbereich Digitale Teilhabe, für den bislang Steinhart zuständig war, wird laut Bethel künftig beim Vorstandsvorsitzenden Ulrich Pohl angegliedert.

Martin Reiche (49) ist seit 1. August Leiter der Diakonischen Schulen Lobetal. Zum Dienstantritt sagte er: „Ich mag diese Art von Stiftung, und mir liegt sehr daran, die reiche Tradition mit modernen Ideen zu verbinden.“ Reiche startete nach dem Lehramtsstudium für die Sekundarstufen II und I (Schwerpunkt Musik und Deutsch) als Dozent in der Hoffbauer gGmbH auf Potsdam Hermannswerder. Berufsbegleitend absolvierte er den Masterstudiengang Schulentwicklung und Qualitätssicherung. 2014 wechselte er zur Stephanus Bildung gGmbH. Dort war er zuletzt Geschäftsbereichsleiter Stephanus Bildung und Prokurist der Stephanus gGmbH.

Hubert Schindler, Arzt und Professor, ist neuer Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen PalliativStiftung. In 18 Jahren als Repräsentant der Ersatzkassenverbände in Hessen wurde er zu einem Pionier der Vertragsgestaltung zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, heißt es in einer Mitteilung vom 7. August. Die Deutsche PalliativStiftung mit Sitz in Fulda und Berlin engagiert sich seit 2010 dafür, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, an einem vertrauten Ort, inmitten vertrauter Menschen, ohne körperliche Beschwerden und unter ganzheitlicher Betreuung sein Leben bis zum Ende leben zu können.

Robert Lubitz ist neuer Direktor des Arbeitsgerichts Rosenheim in Bayern. Er tritt die Nachfolge von Ewald Helml, der das Gericht von 2016 bis 2022 führte. Lubitz, ein promovierter Jurist, wurde 1975 in München geboren. Er begann seine beruflichen Tätigkeiten 2010 beim Arbeitsgericht Rosenheim. Im Dezember 2012 wurde er ständiger Vertreter des Direktors des Arbeitsgerichts Rosenheim. „Tatkräftig und souverän wird er das Arbeitsgericht in die Zukunft führen. Ich wünsche ihm viel Erfolg, eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen und der Leitung des Gerichts“, sagte Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf (CSU).

Margie Baruela (31) von den Philippinen ist als „Schleswig-Holsteins beliebtester Pflegeprofi“ ausgezeichnet worden. Baruela lebt seit vier Jahren in Deutschland und ist examinierte Pflegekraft auf einer Station für chirurgische und urologische Patientinnen und Patienten an den Sana Kliniken Lübeck. Bei einer Feierstunde wurde ihr am 7. August von Justiz- und Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) die Urkunde überreicht. „Frau Baruela steht stellvertretend für professionelle Pflegekräfte, die sich mit Freude und voller Leidenschaft ihrem Beruf widmen“, sagte die Ministerin. Ihr Beispiel zeige nicht nur, wie Integration gelingen könne, sondern auch, wie Fachkräfte aus dem Ausland zu einer guten Qualität in der Pflege beitragen könnten. Baruelas Werdegang sei vorbildlich.



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