

Bundesweit mindestens 300.000 Vollzeit-Pflegekräfte stünden durch Rückkehr in den Beruf oder Aufstockung der Arbeitszeit zusätzlich zur Verfügung. Das ergibt die Studie "Ich pflege wieder, wenn…". Allerdings müsste sich in der Branche viel ändern - und genau da werden die Probleme vielschichtig.
Die Ampel-Koalition will das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche in Paragraf 219a des Strafgesetzbuches streichen. Lange war unklar, wie das genau vollzogen wird. Nun liegt ein Gesetzentwurf der Regierung vor - und wird am 13. Mai in erster Lesung im Bundestag beraten.
Die Gefahr eines noch größeren Krieges in Europa lässt bei jungen Menschen offenbar die optimistische Grundhaltung sinken. Das Gefühl der Verunsicherung wirkt sich einer Umfrage zufolge auch zunehmend auf die Psyche aus.
Mehr als die Hälfte der Jugendlichen sorgt sich um ihre Ausbildungsperspektiven. Die Mehrheit sieht sich einer Umfrage zufolge von der Politik alleingelassen. Bildungsexperten fordern eine zügige Umsetzung der Ausbildungsgarantie - auch der DGB.
Über 600.000 ukrainische Flüchtlinge sind in Deutschland erfasst und brauchen Wohnraum. Im westfälischen Bad Oeynhausen stellt eine Kirchengemeinde ein Pfarrhaus als Unterkunft bereit und kümmert sich mit Freiwilligen um die Frauen und Kinder.
Ein Großteil der Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, sind Frauen mit Kindern. Damit sie nicht in unterqualifizierten Jobs landen, müssten sie mit Kinderbetreuung und Sprachangeboten gefördert werden, fordern Expertinnen.
Ein Thema, das es nur bei ebenso spektakulären wie traurigen Taten in die Öffentlichkeit schafft: Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen in Wohneinrichtungen. Eine neu erschienene Dokumentation macht deutlich: Es besteht dringender Handlungsbedarf.
Über 30 Jahre hat Stefan Freeman überschuldete Menschen beraten. In dieser Zeit wurden die Klientel jünger und die jeweiligen Gläubiger mehr. Auch Gabriele Kraft vom Diakonischen Werk Württemberg spricht sich für mehr Prävention aus.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat eine Zeitenwende ausgerufen. Damit werden auch zentrale Parameter der Sozialpolitik in den nächsten Jahren neu zu justieren und zu vermessen sein, erwartet Urs Keller, der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Baden. Ein Gastbeitrag.
Beschäftigte müssen für eine Überstundenvergütung die tatsächlich vom Arbeitgeber veranlasste Arbeit auch ausreichend belegen. Allein eine Arbeitszeiterfassung, die Pausen bei einer Auswärtstätigkeit nicht berücksichtigt, reicht als Beleg für Überstunden nicht aus, urteilte das Bundesarbeitsgericht.
Johannes Miller ist seit 1. Mai Regionaldirektor der Evangelischen Heimstiftung für die EHS-Region Kurpfalz/Ortenau. Er verantwortet sechs Pflegeeinrichtungen des Unternehmens und tritt die Nachfolge von Thomas Becker an, der in den Ruhestand geht.